Aromatherapie

Das Riechen ist der Königsweg zur Seele (Samuel Hahnemann Organon 5. Auflage)

 

Mit Gerüchen sind bei allen Säugetieren Erinnerungen und Gefühle verknüpft. Düfte können Wohlbefinden und Entspannung oder aber Ekel, Ablehnung und Angst wecken. Kennen Sie das, beim Betreten einer Zahnarztpraxis sind Sie, schwupp, in einer anderen emotionalen Verfassung? Auch das liegt am wahrnehmen des typischen Geruches und der damit verbundenen Verknüpfung in Ihrem Gehirn. Unseren Hunden geht es genauso, zum Beispiel beim Tierarzt.

 

Mit der Aromatherapie können wir im Positiven mit Hilfe von Duftstoffen Heilimpulse anstoßen, Stress abbauen, Krankheiten lindern und Entspannung fördern. Das Wirken von Düften auf die seelisch-körperliche Verfassung ist mittlerweile gut erforscht und belegt.

 

Wie geht das?

Düfte, so auch ätherische Öle, werden bei allen Säugetieren über Art spezifische Riechzellrezeptoren direkt in verschiedenen Gehirnareale weitergeleitet. Dort lösen sie biochemische Reaktionen aus, die unter anderem im limbischen System verarbeitet werden. Das limbische System ist ein Teil des funktionellen Gehirns, dass unser emotionales Verhalten steuert (übergeordnet z.B. Sympathie, Abneigung, Motivation). Dazu ist dieses Areal mitbeteiligt an der Regulation des vegetativen Nervensystems, welches Atmung, Verdauung und Herzschlag mitbestimmt.

 

Indikationen aus meiner täglichen Praxis…

  • Begleitend zur Verhaltenstherapie (neuro-vegetativ ->entspannend, stärkend, ausgleichend)
  • Begleitend bei psychosomatischen Phänomenen (z.B. nervös bedingtes Hautjucken, seelische Traumata)
  • Begleitend zur Immunmodulation (z.B. Allergien, Autoimmunerkrankungen, Herpes Infektionen)
  • Begleitend in der Schmerztherapie (Rücken, Gelenke, Muskelverspannungen)